GAP YEAR IN FASHION - MARC O'POLO | ABOUT YOU | TEXTILWIRTSCHAFT

Ein Jahr, drei Unternehmen, unzählige Erfahrungen – das Gap Year in Fashion

Ob als Orientierungsjahr oder freiwilliges Praktikum – das Gap Year in Fashion eröffnet vielseitige Einblicke und neue Perspektiven. Was dahinter steckt und warum es sich lohnt, sich zu bewerben, verraten Annika, Noemie und Svenja.

 

Wie bist du auf das Programm aufmerksam geworden?

Noemie: Ich hatte mich nach meinem Bachelor entschieden, ein Jahr Pause zu machen und habe nach passenden Praktika gesucht. Über eine Job-Plattform bin ich dann zufällig auf das Gap Year in Fashion gestoßen. Da ich mich sehr für Fashion interessiere und das Angebot wirklich spannend klang, hat das perfekt gepasst. Das Programm bietet nicht nur Einblicke in verschiedene Bereiche, sondern auch in drei völlig unterschiedliche Unternehmen. Somit war das Gap Year in Fashion für mich ein ideales Orientierungsjahr, das mir sehr geholfen hat, meine Zukunft klarer zu sehen und mir gezeigt hat, was mich in einem Unternehmen interessiert.

 

Warum hast du dich für das Gap Year in Fashion entschieden?

Svenja: Nach dem Ende meines Studiums wollte ich sowieso verschiedene Bereiche ausprobieren und sowohl ein Praktikum im Einkauf wie eines im Consulting machen. Als ich hörte, dass das Gap Year meine beiden Wunsch-Praktika verbindet, war für mich klar, dass ich das machen möchte. Die TextilWirtschaft kannte ich zwar schon vor meinem Studium, aber ich habe sie zum Beispiel nie als potenziellen Arbeitgeber gesehen. Das Gap Year war für mich dann die einmalige Chance, einen Blick hinter die Kulissen zu werfen, mit einem einzigen Bewerbungsverfahren drei unterschiedliche Unternehmen kennenzulernen und in verschiedenen Städten und Regionen zu leben.

 

Welche Bereiche und Aufgaben konntest du kennenlernen?

Annika: Bei der TextilWirtschaft durfte ich wertvolle Einblicke in die Welt der Verlagsbranche sammeln. Ein spannender Aspekt, mit dem ich während meines Studiums noch nicht so viele Berührungspunkte hatte. Nun weiß ich zum Beispiel genau, wie viel Planung hinter einer Messe wie der Frankfurt Fashion Week steht oder nach welchen Kriterien eine Marketingkampagne geplant wird. Mit der täglichen Erstellung von Instagram Stories oder LinkedIn Beiträgen wurde mir viel Verantwortung übertragen – eine große Herausforderung, die mir sehr viel Spaß gemacht hat. Bei Marc O'Polo konnte ich sowohl in Nachhaltigkeitsthemen wie Circularity als auch in organisatorische Bereiche wie Innovations- und Changemanagement sowie Knowledge Transfer eintauchen. Ich bin wirklich beeindruckt, welchen Stellenwert und welche Tiefe Sustainability bei Marc O'Polo hat. Die abwechslungsreiche Arbeit hat mir große Freude bereitet und bestätigt auch mein persönliches Engagement in diesem Bereich. Da About You für mich meine nächste und somit auch letzte Station des Programms ist, kann ich dazu bisher noch keine Auskunft geben. Aber so viel sei gesagt: Die Vorfreude auf die Zeit ist wieder riesig.

 

Welche neuen Erfahrungen hast du gemacht – persönlich wie beruflich?

Noemie: Das Gap Year in Fashion hat mir geholfen, mein Selbstvertrauen zu stärken, an meine Fähigkeiten zu glauben und herauszufinden, welche Bereiche mich in der Modebranche interessieren und welche ich weiterentwickeln möchte. Zusätzlich gab es viele wertvolle Begegnungen mit Menschen, die mich geprägt haben. Trotz der erschwerten Bedingungen durch Corona konnte ich sehr viel von meinen Arbeitskollegen lernen. Ich würde auf jeden Fall sagen, dass ich nur Positives aus dieser Erfahrung für die Zukunft mitnehme. Neben der persönlichen Bereicherung habe ich natürlich auch auf beruflicher Ebene jede Menge gelernt – von Excel bis Photoshop. Zudem haben sich in dieser abwechslungsreichen Zeit meine Anpassungsfähigkeit und meine Lerngeschwindigkeit definitiv verbessert.

 

Was hat dir in diesem Jahr am besten gefallen?

Annika: Das Projekt Circularity bei Marc O'Polo war mein Favorit. Das ganze Thema ist so komplex und vielschichtig, dass es umso herausfordernder ist, ein geeignetes System zu etablieren. So durfte ich bei der Vorbereitung und Ausführung eines Workshops zum Thema Rental Models teilnehmen und bei der Initiierung einer internen Circular Tool Box unterstützen, in der alle Mitarbeitenden nachschauen können, was ein zirkuläres Produkt ausmacht. Das war wirklich ein großer Erkenntnisgewinn. Es hat mir viel Spaß gemacht, mich mit verschiedenen, neuen Denkmodellen zu beschäftigen und ich freue mich schon darauf, zu sehen, wie Marc O'Polo das Thema in Zukunft weiterbehandelt.

 

Welchen Rat würdest du neuen Gap Year in Fashion-Bewerbern:innen geben?

Svenja: Überlegt euch genau wer ihr seid, was ihr könnt und was ihr machen wollt. Was ist eure Leidenschaft? Was möchtet ihr lernen? Und gibt es vielleicht sogar etwas, womit ihr einen Mehrwert für die Unternehmen generieren könnt? Ich habe in dieser Zeit definitiv gelernt, in meine Fähigkeiten zu vertrauen und mein Wissen anzuwenden. Am wichtigsten ist es aber, glaube ich, mit eurer Persönlichkeit, eurer Leidenschaft und eurer Motivation zu überzeugen, vor allem da nicht unbedingt Kollegen aus allen Abteilungen beim Assessment Center vor Ort sein werden.

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