RFID.

Mit der Auslieferung der Kollektion Frühjahr/Sommer 2014 hat MARC O’POLO die RFID-Technologie zur Identifikation der Ware entlang der Wertschöpfungskette im Unternehmen eingeführt.

RFID steht für Radio-Frequenz-Identifikation. Dabei handelt es sich um eine Funktechnologie, die es uns ermöglicht, Prozessdaten auf einfachere Weise technisch auszulesen und zu erkennen. Angebracht auf ein Etikett, bietet der Chip im Gegensatz zum Barcode im Handel die Möglichkeit, berührungslos, ohne Sichtkontakt und auf größere Entfernung viele Artikel in kürzester Zeit zu identifizieren. Mit RFID werden Prozesse in der Logistik und in den Stores optimiert, fehlende Artikel früher entdeckt und Bestandslücken geschlossen. So kann MARC O’POLO nicht nur eine bestmögliche Auswahl der Sortimentspalette und einen optimalen Service für die Kunden bieten, sondern auch im Sinne der Ressourceneffizienz den Auslieferungsprozess nachhaltig weiterentwickeln und bedarfsgerecht optimieren.

Seit Januar 2014 liefert MARC O’POLO sowohl an die eigenen Stores als auch an seine Geschäftspartner mit RFID ausgezeichnete Ware.

RFID im Detail

Label

Das RFID-Etikett, oder auch Funketikett, besteht aus einem kleinen Chip, in dem der sogenannte EPC (Electronic Product Code) oder auch SGTIN (Serialised Global Trade Item Number), gespeichert ist. Diese Nummer setzt sich aus der Artikelnummer in Form des EAN (European Article Number) oder auch GTIN (Global Trade Item Number) und einer Seriennummer zusammen. Die GTIN ist heute bereits als Barcode auf das Preisetikett gedruckt. Der Chip ist mit einer Antenne verbunden. Beide zusammen bilden den sogenannten Transponder. Dieser sendet die im Chip gespeicherte Artikelnummer. Empfängerantennen existieren sowohl als fest installierte Lesepunkte am Kundenausgang, im Kassentisch oder auch als mobile Datenerfassungsgeräte.

Datenschutz

Der Einsatz von RFID bei MARC O’POLO richtet sich nach den Bestimmungen des Bundesdatenschutzgesetzes (BDSG). Im Zusammenhang mit der Nutzung von RFID werden keine Kundendaten erhoben, gespeichert oder weiterverwendet, somit erfüllt MARC O’POLO alle relevanten EU-Regularien. Zusätzlich haben wir gemeinsam mit unserem auf RFID-Datenschutz spezialisierten IT Partner ein PIA (Privacy Impact Assessment), eine Datenschutzfolgeabschätzung, umgesetzt und mit dem zuständigen Landesdatenschutzbeauftragen abgestimmt. Der RFID-Chip ist gut sichtbar am Preisetikett oder an der Verpackung angebracht und mit dem RFID-Logo gekennzeichnet. Er kann nach dem Einkauf problemlos vom Kunden selbst entfernt werden.

Gesundheit

Alle Bestandteile des RFID-Systems entsprechen den vorgeschriebenen Sicherheitsstandards. Die international festgelegten Werte für elektromagnetische Felder werden eingehalten.

Entsorgung

Die Entsorgung der RFID-Etiketten kann ohne Probleme über den Hausmüll erfolgen.

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